Der Frust muss raus: Deutsche Arbeitnehmer klagen gerne über Job und Arbeitsbedingungen


Zum Start der neuen Markenkampagne “Nichts zu meckern Deutschland” hat Indeed gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Respondi bundesweit 1.177 Arbeitnehmer zu den typischen Beschwerden am Arbeitsplatz befragt. Nur gut jeder zehnte Arbeitnehmer (11,6%) fühlt sich rundum wohl an seinem Arbeitsplatz und hat nichts zu beanstanden.
 

Top 10: Worüber sich deutsche Arbeitnehmer am häufigsten beklagen

Indeed Tabelle: Darüber meckern die Deutschen


Der Frust muss raus: Deutsche Arbeitnehmer klagen gerne über die eigene berufliche Situation. Über die Hälfte der Befragten findet täglich einen Grund, um sich am Arbeitsplatz zu beschweren. 15% von ihnen geben sogar an, dies mehrfach am Tag oder ständig zu tun – auch weil sich dies im Kollegenkreis hochschaukelt. Die zweite Hälfte der Umfrageteilnehmer nimmt den Frust über den Job mit nach Hause. 48,8% sagen, dass sie ihren Ärger im Privatleben bei Familie und Freunden rauslassen.

Beschweren gehört zum täglichen Arbeitsalltag
„Die Umfrage wurde anlässlich der neuen Indeed Markenkampagne ‘Nichts zu meckern, Deutschland’ durchgeführt. Mit der ersten, integrierten Kampagne für den deutschen Markt, nehmen wir die liebenswerte deutsche Meckerkultur aufs Korn.” erklärt Frank Hensgens, Geschäftsführer DACH bei Indeed, den Hintergrund der Befragung. Weiter sagt er: “Die Befragung zeigt, dass Beschweren zum täglichen Arbeitsalltag gehört und worüber sich Arbeitnehmer am häufigsten aufregen.“

Frust im Job – woran liegt es?
Zu wenig Geld, lange Abstimmungsprozesse und fehlende Strukturen – unter den Top 10 der meistgenannten Frust-Gründe finden sich viele Themen, die sich direkt auf die Arbeit beziehen. Bemängelt wird allerdings ebenso – und das ist sogar der meistgenannte Grund –, dass Arbeitgeber keine freie Verpflegung bieten. Aber auch das kollegiale Miteinander bietet Raum für Kritik. Vielen Arbeitnehmern wird am Arbeitsplatz zu viel geklatscht und getratscht.

Befragt nach den Personengruppen, die am meisten Potenzial für den eigenen Unmut bieten, machen Geschäftsführung (20,6%) und Vorgesetzte (14,9%) ganz klar das Rennen.

Über die Analyse
Für die Studie befragte das Marktforschungsunternehmen Respondi im Auftrag von Indeed 1.177 Menschen. 1.040 davon gaben an, dass sie in ihrem Unternehmen häufig oder zumindest gelegentlich mit Tätigkeit, Arbeitsbedingungen und -umfeld unzufrieden sind. Diese Teilnehmer wurden weiter befragt. Befragungszeitraum war September 2018.
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